SEO Know How

Wichtige Begriffe aus dem Bereich der Suchmaschinenoptimierung

Was meint SEO?

Suchmaschinenoptimierung (SEO für (engl.) search engine optimization) sind Methoden, die dazu dienen, Webseiten bei betreffenden Suchbegriffen in den Ergebnisseiten von Suchmaschinen auf höheren Plätzen erscheinen zu lassen. Suchmaschinenoptimierung bezeichnet auch die Tätigkeit von Firmen und Beratern, die anbieten, Webseiten für Suchmaschinen zu optimieren und für Vernetzung der Internetpräsenz durch Verlinkung im Web zu sorgen. Oberbegriff sind neben anderen Internet-Marketing, Online-Marketing und Webpromotion. Suchmaschinenoptimierung berücksichtigt die Vorgehensweise, nach der Webcrawler verschiedener Suchmaschinen die Webseiten suchen, deren Inhalte lesen und verarbeiten, und nach welchen Kriterien Webseiten bewertet und Suchergebnisse zusammengestellt und sortiert werden (Ranking). Die Arbeitsweise der Sortieralgorithmen wird von den Betreibern der Suchmaschinen geheim gehalten und häufig geändert, um Missbrauch zu erschweren und dem Benutzer nur wirklich relevante Ergebnisse zu liefern. Auf sie muss deshalb durch die Analyse der Suchergebnisse geschlossen werden. Das Aufsuchen und Einlesen der Inhalte von Webseiten folgt dagegen bekannten Standards des Web, deren Einhaltung bei der Erstellung von Webseiten den ersten und wesentlichen Schritt einer Optimierung darstellt. Methoden, die nicht relevante Webseiten auf vordere Plätze der Ergebnisseiten von Suchmaschinen bringen, werden als Suchmaschinen-Spamming bezeichnet, sie verstoßen gegen Regeln, die Suchmaschinen zum Schutz vor Manipulationen ihrer Suchergebnisse aufstellen. Ethisch einwandfreie Suchmaschinenoptimierung vermeidet Spamming. Der erste Schritt ist die Auswahl der wichtigsten Suchworte. Hierzu kann man sich frei verfügbarer Datenbanken, wie der Keyword-Datenbank oder dem Metager Web-Assoziator bedienen. Bei der "traditionellen Suchmaschinenoptimierung" wird üblicherweise eine Seite für ein oder zwei Suchworte optimiert. Oft wird auch eine umfangreiche Seite in mehrere Einzelseiten aufgeteilt, um diese für verschiedene Suchbegriffe zu optimieren. Dabei werden die Suchworte mit den entsprechenden Inhalten kombiniert. Bei der "redaktionellen Suchmaschinenoptimierung", englisch editorial search engine optimization, wird nicht eine Seite optimiert, sondern ein ganzheitliches redaktionelles Konzept für einen Suchbegriff entwickelt. Redaktionelle Konzepte umfassen umfangreiche redaktionelle Inhalte und deren Vermarktung mittels Internet Public Relations sowie die Optimierung von Pressemitteilungen, die redaktionellen Seiten zu großer Publizität und mehr Lesern bzw. mehr Aufträgen verhelfen. Setzt die klassische Suchmaschinenoptimierung im wesentlich auf Maßnahmen, die auf der zu optimierenden Seite stattfanden - so genannte OnPage-Optimierung -, setzt moderne Suchmaschinenoptimierung meistens den Hebel bei den so genannten OffPage-Faktoren an. Hierzu zählen vor allem Links, die von außerhalb auf die zu optimierende Seite verweisen. Ethische Suchmaschinenoptimierung, englisch white hat search engine optimization, verzichtet auf verbotene Praktiken wie den Einsatz einer Linkfarm oder automatischer Weiterleitungen und befolgt die Direktiven der einzelnen Suchmaschinen. Ziel dabei ist es, Bestrafungen durch die Suchmaschinen, wie einen Ausschluss aus dem Index oder die Herabstufung in den Suchergebnisseiten zu vermeiden.

Quelle: Online-Artikel "Suchmaschinenoptimierung". In: Wikipedia. Die Freie Enzyklopädie. Stand: 06. Juli 2006.

Was ist Suchmaschinenmarketing?

Suchmaschinenmarketing (Search Engine Marketing, SEM), umfasst alle Maßnahmen zum erreichen von mehr Besuchern für eine Webpräsenz über Websuchmaschinen. Dazu gehören Instrumente wie Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, SEO) und Suchmaschinenwerbung (Sponsored Links, Paid Inclusion). Ziel des Suchmaschinenoptimierung ist, dass die Webpräsenz auf den Ergebnisseiten der Suchmaschine bei einer Suchanfrage gut gefunden wird. Suchmaschinenwerbung erfolgt beispielsweise in Form vom Kauf bezahlter Einträge. Unternehmen, die bei Suchmaschinen eine hohe Position bei der Auflistung der Suchergebnisse zugeteilt haben möchten, haben die Möglichkeit eine Position der Auflistung bezogen auf die Suchanfrage zu kaufen. Die Sponsorenlinks werden bei vielen Suchmaschinen jedoch separat auch als solche kenntlich gemacht. Sucht also ein User nach einem bestimmten Begriff, werden die gekauften Positionen gekennzeichnet, wie bei Google beispielsweise mit dem Zusatz "Sponsored Links", oder auf der deutschen Google-Seite als "Anzeige".

Basis aus: Online-Artikel "Suchmaschinenmarketing". In: Wikipedia. Die Freie Enzyklopädie. Stand: 06. Juli 2006.

Was ist der PageRank™ / PR?

PageRank (nach einem seiner Erfinder, Lawrence Page und von engl. rank - Rang) ist das von der Internet-Suchmaschine Google genutzte System für die Bewertung der gelisteten Seiten. Es geht ursprünglich auf den von den Google-Gründern entwickelten PageRank-Algorithmus zurück. Das Grundprinzip lautet: Je mehr Links auf eine Seite verweisen, um so wichtiger ist sie. Je wichtiger wiederum die verweisenden Seiten sind, um so größer der Effekt. Der von Google angezeigte PageRank liegt zwischen 0 und 10. Normale Webseiten haben einen Rank von 1-5. Wichtige oder speziell optimierte Seiten erreichen Werte von 5-7. Seiten mit einem PageRank von 8 und höher sind sehr selten, z.B. die des Weißen Hauses, die Firmenseite von Microsoft oder Wikipedia. Früher hatte ein hoher PageRank eine deutlich gehobene Positionierung in den Suchergebnissen bei Google zur Folge. Nach dem Jahreswechsel 2003/2004 ist nach einigen Änderungen dieser Effekt nicht mehr so stark zu spüren. Es ist eher eine Stabilisierung der Position von hoch bewerteten Seiten in der Trefferliste zu vermerken. Dennoch bringt ein hoher PageRank Vorteile für eine Webseite. So spidert Google z.B. Webseiten mit einem hohen PageRank öfter und tiefer.

Quelle: Online-Artikel "Pagerank". In: Wikipedia. Die Freie Enzyklopädie

Was ist die Link Popularity?

Suchmaschinen wie Google bewerten Webseiten wie wissenschaftliche Arbeiten. Hierbei gehen die Google Entwickler von der Annahme aus, daß umso mehr andere Autoren (Websites) eine Webseite zitieren (darauf linken), desto mehr Bedeutung diese Seite haben muß. Die Anzahl der Verweise (Links) auf eine Website wird Link-Popularity genannt. Eine "gesunde" Website mit interessenten Inhalten wird innerhalb der ersten 2 Jahre ca. 20 bis 100 Links bekommen, wenn man sich aktiv darum kümmert. Sicherlich ist allerdings auch das Umfeld der Incoming Links wichtig. Ein Verweis aus einem Gästbuch hat sicherlich einen geringeren Wert als ein Artikel in einem Forum oder in einer bekannten Zeitung. Zur Verbesserung der Linkpopularity kann "Empfehlungsmarketing" im Internet, das aktiv betrieben werde sollte (also dafür sorgen, dass ich Empfehlungen / Links bekomme) genutzt werden. Hierbei sind speziell "sponsored links" und Partnerprogramme zu nennen. Da auch in diesem Bereich viel optimiert / getrickst wird unterscheiden Suchmaschinen inzwischen immer feiner zwischen: - Linkpopularität - Domainpoularität - und IP-Popularität.

Was bedeutet Domain Popularity?

Domain Popularität resultiert aus der Anzahl Links, die von verschiedenen Domains auf eine Webseite verweisen. Bei der Domain Popularität ist also die Anzahl der verschiedenen Domains ausschlaggebend, die auf eine Webseite verweisen. Bei der Linkpopularität werden alle Links gezählt, die auf eine Website und / oder deren Unterseiten zeigen (nicht nur externe sondern auch die internen Links zählen hier mit). Die Domain-Popularity ist sicher eines der sehr entscheidenden Merkmale einer Authority-Website.

Was ist die IP-Popularity?

IP-Popularität zählt nur die Anzahl der Links von Domains von unterschiedlichen IP-Adressen. Hintergrund dieser Popularitätszählung: wenn jemand hunderte Domains auf seinem Server hat, verlinkt diese alle auf eine Domain, wird diese unnatürliche / künstliche Linkstruktur (um nicht zu sagen Trickserei) "ausgeklammert" IP-Popularität, Domain-Popularität und Linkpopularität bilden u.a. die wichtigsten Kritrien der Google Pagerank-Berechungen.

Was heißt Backlink?

Mit Backlinks werden im allgemeinen alle Links bezeichnet, die auf eine Bestimmte URL verweisen. Viele Backlinks erhöhen die Link Popularity einer Website und führen somit zu einer besseren Suchmaschinenplatzierung.

Was ist DMOZ / ODP?

Das DMOZ (?Directory at Mozilla?) auch bekannt als ODP (?Open directory Projekt?) ist das umfangreichste von Menschen erstellte Link-Verzeichnis im WWW. Die Bearbeitung und Aktualisierung der Einträge wird von freiwilligen Editoren durchgeführt. Ein Eintrag in das ODP hat in der Regel positiven Einfluss auf das Suchmaschinenranking der jeweiligen Domain und führt gleichzeitig auch zur Erhöhung der Link Popularity.

Was meint Keyword Dichte / Keyword Density?

Die Keyword Dichte (auch Schlüsselwortdichte genannt) beschreibt die Häufigkeit eines bestimmten Begriffes im Verhältnis zu allen auf der Website enthaltenen Wörtern. Eine zu hohe Keyword Density eines bestimmten Begriffes kann unter Umständen auch dazu führen, dass die Website von den Suchmaschinen als Spam eingestuft und aus dem Index gestrichen wird.

Was heißt Cloaking?

Cloaking ist eine Technik zur Suchmaschinenoptimierung, bei der dem Robot der Suchmaschine eine andere Seite präsentiert wird als dem Besucher. Sie dient zur Verbesserung der Indexierung und der Rangordnung in Suchmaschinen. Da Suchmaschinen ausschließlich Textinhalte lesen und indexieren, wird ihnen eine textbasierte, strukturell optimierte HTML-Seite ausgeliefert. Menschliche Besucher, die einen Browser benutzen, erhalten eine Seite, die multimediale Inhalte wie Flash-Filme oder Videos enthalten kann, deren Inhalte für Suchmaschinen unsichtbar sind. Idealerweise ist die optimierte Seite genau auf den tatsächlichen Inhalt der Multimedia-Website abgestimmt. Der Verfasser kann mit dieser Methode etwa auch seine Meta-Tags und Optimierungsalgorithmen vor den Augen der Konkurrenz schützen. Da diese Methode in der Vergangenheit oft missbraucht wurde, um Suchmaschinen andere Inhalte vorzuspiegeln als tatsächlich auf der Website enthalten waren (Keyword-Spamming, Spamdexing), wird die Methode von Suchmaschinenbetreibern sanktioniert. Verstöße die entdeckt werden haben meist einen dauerhaft Ausschluss aus dem Index zur Folge. Zur Erschwerung des Cloakings werden Spidernamen nicht mehr öffentlich gemacht und so eine Zuordnung zur Suchmaschine verhindert. Außerdem werden mehrere Spider eingesetzt, ein offizieller wie etwa Scooter von Altavista oder Slurp von Inktomi, und unbekannte, inoffizielle, die sich ggf. sogar als Browser bei der Seite zu erkennen geben. So können Suchmaschinenbetreiber herausfinden, ob ein einfaches UserAgent-Cloaking angewandt wird. Professionell durchgeführtes IP-Cloaking (auch IP-Delivery genannt) ist allerdings für die Suchmaschinen recht schwer zu enttarnen, da die Spidererkennung auf Basis von IP-Adressen, Reverse DNS und Class C Netzwerken erfolgt. Voraussetzung für ein funktionsfähiges IP–Cloaking sind aktuelle IP–Listen der Spider. Weiterhin besitzen die Spider und Browser jeweils eine Art "Footprint", durch den man beide unabhängig vom UserAgent recht gut unterscheiden kann.

Quelle: Online-Artikel "Cloaking". In: Wikipedia. Die Freie Enzyklopädie. Stand: 06. Juli 2006 19:45 Uhr.